Ein etwas anderer CSA-Lehrgang

Am Freitag und Samstag den 24. und 25.09. fand wieder ein sogenannter CSA-Lehrgang in Ortenberg statt.

Dieser Lehrgang hat das Ziel, Atemschutzgeräteträger den Umgang und die Handhabung für Chemikalienschutzanzügen beizubringen. Denn solche Anzüge kann man nicht einfach mal so anziehen. Denn bei der Benutzung und gerade auch beim an- bzw. ausziehen müssen die Träger auf einige Dinge achten. Zum Beispiel um Kontamination Verschleppung zu vermeiden. Sprich, damit keine ABC Gefahrstoffe verschleppt werden. Denn ein Chemikalienschutzanzug wird dazu benutzt, um den Träger vor verschiedenen ABC-Stoffen zu schützen, wo die Stoffe auch über die Haut in den Körper gelangen könnten.

Bei diesem Lehrgang war trotzdem alles ein wenig anders. Denn die Teilnehmer mussten anders als bei den bisherigen Lehrgängen am ersten Tag, nicht an das Gemeinsame Feuerwehrhaus der Stadtteilwehr Ortenberg-Mitte an der B275 kommen, sondern nach Ortenberg direkt, in das Bürgerhaus. Aktuell finden im gemeinsamen Feuerwehrhaus, dringende und erhebliche Sanierungsarbeiten im Inneren statt, so dass der Schulungsraum und das komplette Obergeschoss nicht für den Lehrgang benutzt werden konnte.

Zum Lehrgangsbeginn, am Freitagsabend begrüßte Kreisbrandmeister Christian Zahn, sowie in Julien Zahn, als Vertreter der Wehrführung des gemeinsamen Hauses die Teilnehmer, die aus verschiedenen Feuerwehren aus dem Wetteraukreis angereist waren. Anschließend startete der Theorieteil des Lehrganges. In diesem lernten die Teilnehmer, die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten, die Grundlagen und die verschiedenen Arten von Chemikalienschutzanzügen kennen. Einige Helfer der Stadtteilfeuerwehr Ortenberg-Mitte bewirteten die Teilnehmer und die Ausbilder während dieser Ausbildungseinheit im Bürgerhaus.

Am Samstagmorgen um 08:00 Uhr, ging es für die Teilnehmer weiter im Programm. Dazu trafen sie sich wieder im Bürgerhaus in Ortenberg. Wo nun am morgen ein kleiner Praxisteil anstand. Hier wurde das An- und das Ab-kleiden eines CSA-Anzuges am Beispiel zweier Teilnehmer vermittelt. Danach bereite man den Lehrgangsteilnehmern ein sehr reichhaltiges köstliches Frühstück vor.
Nach dem Frühstück ging es für den kompletten Lehrgang zur Praxis an das Feuerwehrhaus der ausrichtenden Stadtteilwehr. Dort angekommen, wurden die Übungs-Anzüge in der Fahrzeughalle vorbereitet werden und die jeweiligen Trupps wurden von den Ausbildern eingeteilt. Zur ersten Praktischen Übung, wurde das Tragen und das Bewegen in einem solchen Anzug geübt. Dazu mussten die Teilnehmer verschiedene Bewegungsabläufe absolvieren. Anschließend tauschten die einzelnen Trupps unter sich. Dies hieß, dass der Feuerwehrmann, der vorher den CSA-Anzug anhatte, nun zum Helfer wurde und umgekehrt.

Mittlerweile war es schon Mittag geworden und das Team der Stadtteilfeuerwehr Ortenberg-Mitte bereitete dem gesamten Lehrgang ein Mittagessen zu. Nach dem Mittagessen wurde die Theorieprüfung über einen Fragebogen bei den angehenden CSA-Träger abgefragt. Denn das Wissen, was die Teilnehmer bis dato erreicht hatten, muss in einer Theorieprüfung festgehalten werden. Nach der Theorieprüfung folgte die praktische Prüfung. Dazu wurden Einsatzähnliche Szenarien vorbereitet, wie zum Beispiel das Umfüllen von Flüssigkeiten oder das Beseitigen eines Lecks an einer Rohrleitung.
Alle Teilnehmer des Lehrganges bestanden die Theorie sowie die Praktische Prüfung. Die Ausbilder sowie der Kreisbrandmeister freuten sich über dieses Ergebnis. Bei der Aushändigung der Lehrgangsbescheinigungen war nun auch der Stadtbrandinspektor Willibald Goldbach anwesend und beglückwünschte die Teilnehmer. Alle Ausbilder und sowie auch die Teilnehmer selbst, waren zufrieden und glücklich mit der Organisation und dem Ergebnis des Lehrganges. Nachdem alle Anzüge und Übungsutensilien verstaut waren. Verabschiedete man alle Lehrgangsteilnehmer.


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