LB Nord übt die Technische Hilfeleistung

Rettungssäge, Säbelsäge und co. im praktischen Einsatz

Welche Möglichkeiten besitzt eine Ortsteilfeuerwehr zur einfachen technischen Hilfeleistung?

Es muss nicht immer das schwere technische Hilfeleistungsgerät, bestehend aus Schere und Spreizer, sein. Einfache Gerätschaften, die von einer Person bedient werden können, leisten gute Dienste.

Neben üblichen Geräten wie einem Winkelschleifer (Flex) oder einer Akku-Bohrmaschine stehen dem Löschbezirk Nord noch weitere Werkzeuge zur Verfügung.

Die Säbelsäge ähnelt einer Stichsäge und kann zum Abtrennen und zuschneiden verwendet werden. Je nach Sägeblatt kann damit ein Autodach oder Verbundsicherheitsglas (VSG) bearbeitet werden.

Die Rettungssäge ist bezinbetrieben und kann nur mit absolviertem Motorkettensägenlehrgang bedient werden. Sie besitzt einen speziellen Aufsatz und eine spezielle Kette. Diese speziellen Komponenten erlauben das Sägen von Metall (Blechdächer, Sandwichelemente, Nägel in Holz, Karosserieteile), Kunststoffen (Rollläden), Verbundglas (Fahrzeugscheiben) und anderen Materialien, die mit einer herkömmlichen Säge nicht, oder nur mit starkem Geräteverschleiß gesägt werden können.

Die Sägen wurden an einem Autodach, einem Kammern-Garagentor, einem Metallgaragentor und einer Verbundsicherheitsglasscheibe getestet und der Umgang theoretisch und praktisch gelehrt.

Besonders zu erwähnen ist, dass es nur 2 Rettungssägen im gesamten Stadtgebiet gibt. Sie können jedoch im Bedarfsfall von den anderen Stadtteilen nachgefordert werden.

Der Löschbezirk Nord besitzt keinen Hilfeleistungssatz (Schere und Spreizer), kann aber durch diese Geräte im Falle eines Verkehrsunfalls zeitnah die ersten Schritte zur Patientenrettung einleiten.


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